
Stars, Shows, Aussteller und Trends – das erwartet Besucher auf der Venus Berlin vom 22. bis 25. Oktober
Vier Tage Erotik, Entertainment, Creator-Kultur und Lifestyle unter dem Berliner Funkturm: Vom 22. bis 25. Oktober 2026 öffnet die VENUS Berlin zum 29. Mal ihre Tore. Mehr als 270 Aussteller, internationale Stars und Influencer, Shows, Workshops, Fetisch- und LGBTQ+-Bereiche sowie ein immer größer werdender Anteil an Sex-Tech und digitalem Creator-Business sollen die Messehallen erneut zu einem der ungewöhnlichsten Treffpunkte der Hauptstadt machen. Wir fassen zusammen, was für 2026 bereits feststeht, welche Stars angekündigt sind, was Tickets kosten – und wie sich die VENUS seit ihrer Premiere 1997 verändert hat.
VENUS 2026 – zurück im traditionellen Oktober-Termin
Nach dem Ausflug in den September im vergangenen Jahr kehrt die VENUS 2026 wieder auf ihren traditionellen Termin im Oktober zurück. Von Donnerstag, 22. Oktober, bis Sonntag, 25. Oktober 2026, findet die 29. Ausgabe auf dem Messegelände unter dem Funkturm statt. Veranstalter und visitBerlin rechnen erneut mit einer Veranstaltung in internationaler Größenordnung: Mehr als 270 Aussteller aus rund 40 Ländern sollen auf mehr als 20.000 Quadratmetern vertreten sein. Die VENUS selbst kalkuliert derzeit mit etwa 34.000 Besucherinnen und Besuchern.
Damit bleibt das Konzept bemerkenswert breit. Die VENUS ist einerseits Publikumsmesse mit Shopping, Stars, Autogrammen, Fototerminen und Shows, andererseits Treffpunkt der internationalen Adult- und Creator-Branche. Hersteller treffen hier auf Händler, Plattformen auf Creator, Fetischlabels auf Endkunden und Fans auf Personen, die sie sonst hauptsächlich aus sozialen Netzwerken, Streamingplattformen oder Adult-Portalen kennen.
Die wichtigsten Daten: Donnerstag 22. Oktober 11:00–20:00 Uhr, Freitag 23. Oktober 11:00–21:30 Uhr, Samstag 24. Oktober 11:00–21:30 Uhr und Sonntag 25. Oktober 11:00–19:00 Uhr. Veranstaltungsort sind die Messehallen unter dem Funkturm mit Zugang über den Eingang Nord am Hammarskjöldplatz/Masurenallee, 14055 Berlin. Zutritt gibt es ausschließlich ab 18 Jahren.
Sieben Frauen eröffnen die VENUS 2026
Eine der wichtigsten Ankündigungen für dieses Jahr steht bereits fest. Statt die Messe mit nur einem oder wenigen Gesichtern zu bewerben, setzt die VENUS 2026 auf sieben offizielle Markenbotschafterinnen. Gemeinsam sollen Micaela Schäfer, Shaiden Rogue, Lia Engel, Calea Toxic, Mika Nox, SallyDinosaur und Jenny Stella die Messe am Donnerstag, 22. Oktober, eröffnen.

( Foto: C.Suthorn / cc-by-sa-4.0 / commons.wikimedia.org )
Die Auswahl erzählt gleichzeitig etwas über den Wandel der VENUS. Micaela Schäfer steht wie kaum jemand sonst für die langjährige Verbindung aus Erotikmesse, Boulevard, TV und klassischem Prominenten-Marketing. Sie gehört seit vielen Jahren zu den prägenden Gesichtern des Events und hat die VENUS über verschiedene Generationen des Adult Entertainments hinweg begleitet.
Mit Shaiden Rogue kommt eine international erfolgreiche deutsche Darstellerin hinzu. Lia Engel, Mika Nox, SallyDinosaur und Jenny Stella verkörpern stärker die neue Creator-Generation, bei der Social Media, direkte Fanbeziehungen, eigene Plattformstrategien und selbst aufgebautes digitales Business zunehmend wichtiger werden als klassische Studiostrukturen. Calea Toxic, die ihren beruflichen Weg von der Polizei in die BDSM- und Domina-Szene verlegte und heute ein eigenes Unternehmen betreibt, steht zugleich für den inzwischen erheblich sichtbarer gewordenen Kinky-Bereich der Messe.
Dass die VENUS 2026 gleich sieben Frauen gemeinsam als Botschafterinnen präsentiert, ist deshalb mehr als reine Plakatwerbung. Es zeigt ziemlich treffend, wohin sich die Messe bewegt hat: weg von einer Veranstaltung, die fast ausschließlich von klassischen Pornostars und Filmlabels geprägt wurde, hin zu einer Mischung aus Adult Entertainment, Influencern, selbstständigen Content Creators, Lifestyle, Community und digitaler Wirtschaft.

Welche Stars und Performer kommen außerdem?
Hier ist zum aktuellen Zeitpunkt noch Zurückhaltung angebracht. Die sieben Markenbotschafterinnen sind offiziell bestätigt. Zahlreiche weitere nationale und internationale Darsteller, Creator, Cam-Models, Reality-TV-Persönlichkeiten und Influencer sind zu erwarten; visitBerlin kündigt für 2026 ausdrücklich internationale Branchenstars, Reality-Prominenz, Influencer, Meet-and-Greets, Live-Acts und Bühnenshows an. Ein vollständiges personenbezogenes Line-up für die einzelnen Stände und Messetage ist Anfang August aber noch nicht veröffentlicht.
Das dürfte sich in den kommenden Wochen deutlich ändern. Erfahrungsgemäß veröffentlichen insbesondere die großen Plattformen ihre Models und Creator für Autogrammstunden und Meet-and-Greets erst näher am Messetermin. 2025 sorgten beispielsweise die Stände von MyDirtyHobby, StripChat und Brazzers mit ihren eingeladenen Stars für große Besucheransammlungen. Für 2026 sind MyDirtyHobby und StripChat bereits wieder als Aussteller aufgeführt; Brazzers findet sich dagegen bislang nicht in der offiziell hervorgehobenen 2026-Auswahl.
Besucher, die wegen einer ganz bestimmten Darstellerin oder eines bestimmten Creators anreisen möchten, sollten deshalb noch auf die konkreten Standankündigungen im September und Oktober warten.
Diese Aussteller sind für 2026 bereits angekündigt
Die bisher veröffentlichte Auswahl zeigt erneut, wie stark sich die Zusammensetzung der VENUS gegenüber den klassischen Erotikmessen der 1990er- und 2000er-Jahre verändert hat.
| Bereich | Bereits angekündigte Beispiele |
|---|---|
| Cam-, Streaming- und Creator-Plattformen | Chaturbate, CAM4, BongaCams, StripChat, VISIT-X, VXMODELS, LiveStrip.com, DarkFans, MyDirtyHobby, Erotik.com |
| Produkte, Toys und Lifestyle | EIS.de, SVAKOM, ZÜGELLOS, Cute and Dangerous XXX, Belrose |
| Fetisch, Kunst, Fashion und Tattoo | Fred Kyrel, Blackrose World, Rose of no man’s land, Classic Tattoo, A.M.biente |
| Clubs und Entertainment | INSOMNIA Club Berlin, The ARTEMIS, Rush Hour Tabledance |
| Payment und B2B-Dienstleistungen | PAXUM, OX Processing, TantumPay |
| Weitere Anbieter | VPS Film-Entertainment, Cocktailrocker und weitere |
Die Liste ist noch nicht vollständig. Die offizielle VENUS-Seite bezeichnet sie ausdrücklich als Auswahl der Aussteller 2026; weitere Buchungen können also bis zur Messe hinzukommen.
Besonders auffällig ist der hohe Anteil digitaler Unternehmen. Während DVDs und klassische Filmproduktionen in früheren Messejahren einen wesentlich größeren Stellenwert hatten, dominieren heute Streaming, Cam-Plattformen, Fansites, Creator-Dienste, Zahlungsanbieter und digitales Marketing einen erheblichen Teil des Business. Daneben bleibt das physische Produkterlebnis wichtig: Lovetoys, Dessous, Fetischfashion, Möbel, Kunst, Accessoires und Lifestyleprodukte lassen sich unmittelbar ansehen, ausprobieren und vielfach direkt auf der Messe kaufen. Berlin.de beschreibt die VENUS entsprechend als Kombination aus Shopping- und Showmesse.
Kinky VENUS: Fetisch und BDSM längst kein Randprogramm mehr
Einer der Bereiche, der in den vergangenen Jahren besonders stark gewachsen ist, ist die Kinky VENUS im Palais unter dem Funkturm. Das Konzept verbindet Verkaufsstände mit Shows, Workshops und Information rund um BDSM und Fetisch.
Angekündigt sind grundsätzlich wieder Burlesque, BDSM-Performances, Modenschauen – unter anderem aus dem Latex- und Fetischbereich –, Interviews, Workshops, Produktpräsentationen und Live-Demonstrationen. Der Bereich läuft während aller Messetage.
Für Besucher ist genau dieser Bereich häufig interessanter, als der Name zunächst vermuten lässt. Neben reinen Bühnenshows geht es zunehmend um Materialien, Mode, Handwerk, Bondage, Workshops, Szene-Kultur und praktische Informationen. Mit Ausstellern wie Fred Kyrel, INSOMNIA und verschiedenen Fetischlabels dürfte diese Mischung auch 2026 fortgeführt werden.
Shows ja – aber kein Live-Sex
Für Erstbesucher ist ein Punkt nicht unwichtig: Bei der VENUS gibt es zahlreiche erotische Bühnenprogramme, interaktive Shows und Live-Demonstrationen, laut Veranstalter jedoch keinen Live-Sex. Zum Programm gehören daneben Workshops und Seminare.
Das Erlebnis unterscheidet sich daher erheblich von dem Klischee einer einzigen großen Adult-Show. Zwischen den Bühnen stehen klassische Messestände, Shops, Plattformanbieter, Creator, Fotografen, Lifestylemarken, Tattoo- und Fetischangebote, Gastronomie und Businessflächen. Gerade diese Mischung hat sich über fast drei Jahrzehnte zum eigentlichen Markenzeichen der VENUS entwickelt.
Das vollständige Tagesprogramm 2026 lässt noch auf sich warten
Wer schon jetzt wissen möchte, welcher Star am Samstag um 15 Uhr auf welcher Bühne steht, muss sich noch gedulden. Anfang August ist ein vollständiger, verbindlicher 2026-Tagesplan für die Showflächen noch nicht publiziert. Auf verschiedenen offiziellen Seiten sind weiterhin Ablaufgrafiken und Inhalte der Ausgabe 2025 eingebunden.
Das ist rund zweieinhalb Monate vor der Veranstaltung nichts Ungewöhnliches: Bei der VENUS werden zusätzliche Creator, Standgäste, Shows und Meet-and-Greet-Zeiten traditionell bis relativ kurz vor Messebeginn ergänzt.
Für die Reiseplanung sind die Rahmenzeiten dagegen bereits verbindlich veröffentlicht: Am längsten läuft die Publikumsmesse Freitag und Samstag bis 21:30 Uhr; Donnerstag endet sie um 20:00 Uhr, Sonntag um 19:00 Uhr.
VENUS Awards 2026 ziehen ins TIPI AM KANZLERAMT

( Foto: C.Suthorn / cc-by-sa-4.0 / commons.wikimedia.org )
Eine weitere konkrete Neuerung betrifft die traditionsreichen VENUS Awards. Die Preisverleihung findet am Eröffnungstag, Donnerstag, 22. Oktober 2026, im TIPI AM KANZLERAMT in der Großen Querallee statt.
Damit wechselt die Gala gegenüber den vergangenen Jahren erneut ihre Bühne. 2025 wurde sie noch im Berliner Wintergarten veranstaltet. Die Awards gehören praktisch seit den Anfängen zur Messegeschichte und zeichnen Darsteller, Creator, Plattformen, Unternehmen und andere Akteure der Branche aus.
Für normale Messebesucher gibt es allerdings einen wichtigen Haken: Tickets für die Award Show können Privatpersonen nicht regulär kaufen. Nach Angaben der VENUS ist die Gala ausschließlich geladenen Gästen vorbehalten.
2025 gingen Auszeichnungen unter anderem an Cherie DeVille, Jason Steel, Micky Muffin, Calea Toxic, Mika Nox und Jenny Stella; daneben wurden Plattformen und Unternehmen wie MyDirtyHobby, 4based, StripChat, BongaCams, Erotik.com und DarkFans ausgezeichnet. Dass mit Calea Toxic, Mika Nox und Jenny Stella gleich mehrere Preisträgerinnen des Vorjahres 2026 zu offiziellen Messebotschafterinnen werden, zeigt ebenfalls, wie eng Awardshow, Creator-Szene und Publikumsevent inzwischen miteinander verzahnt sind.
Nach Messeschluss geht es weiter: die offiziellen VENUS-Partys
Auch 2026 endet das Programm nicht zwangsläufig mit dem Schließen der Messehallen.
Am Freitag, 23. Oktober, findet die offizielle VENUS B2B Party im Bricks Club am Gendarmenmarkt statt. Einlass ist ab 22:30 Uhr. Die Veranstaltung richtet sich allerdings nicht an normale Tagesticket-Besucher, sondern an geladene Gäste, Aussteller sowie Inhaber von B2B- oder Creator-Tickets. Präsentiert wird die Party 2026 von Paxum, StripChat und Xpate.
Für Privatbesucher wesentlich interessanter ist die am Samstag, 24. Oktober, angesetzte Germany’s Grand Kinky School Party im Spindler&Klatt an der Spree. Die Veranstaltung wird von KitKat Berlin und VENUS Berlin unterstützt und nennt bereits erste Künstler: angekündigt sind Ryan Stecken, La Hula Lady und The Rolling Glory Parade, dazu weitere Kinky Performances. Das DJ-Line-up soll noch folgen. Die Party beginnt um 22:00 Uhr; ein optionales Warm-up startet bereits um 21:00 Uhr.
Die reguläre Partykarte kostet derzeit 35 Euro im Vorverkauf beziehungsweise 45 Euro an der Abendkasse, VIP kostet 90 Euro. Gäste zwischen 18 und 25 Jahren erhalten ein ermäßigtes Ticket für 20 Euro im Vorverkauf beziehungsweise 25 Euro an der Abendkasse. Das vorgeschaltete Warm-up kostet weitere 20 Euro.
Wichtig: Diese Kinky School Party ist eine begleitende Abendveranstaltung außerhalb des Messegeländes und sollte nicht mit dem Bühnenprogramm der VENUS selbst verwechselt werden.
Was kosten Tickets für die VENUS 2026?
Die offizielle VENUS-FAQ nennt derzeit 65 Euro für ein reguläres Tagesticket. Das VIP-Dauerticket für alle vier Tage kostet 380 Euro. Für Gruppen gibt es am Donnerstag und Sonntag Pakete mit vier beziehungsweise sieben Tickets, bei denen der Preis bei 52,50 Euro pro Person beginnt. Außerdem werden Zweitagestickets für die Kombinationen Donnerstag/Freitag, Freitag/Samstag und Samstag/Sonntag angeboten.
Interessant ist eine kleine Preisdifferenz zwischen den offiziellen Informationsquellen: Berlin.de nennt derzeit 70 Euro Tageskasse, während die offizielle VENUS-FAQ 65 Euro für das Tagesticket ausweist. Wer vor Ort kaufen möchte, sollte deshalb vorsichtshalber mit 70 Euro kalkulieren und unmittelbar vor dem Besuch noch einmal den offiziellen Ticketshop prüfen.
Die VENUS bewirbt aktuell außerdem Early-Bird-Tickets. Da die angezeigten Preis- und Paketstrukturen im Ticketshop dynamisch aktualisiert werden können, empfiehlt es sich, beim Kauf den tatsächlich angebotenen Endpreis zu kontrollieren.
B2B und Creator Economy: die zweite Seite der VENUS
Von außen betrachtet ist die VENUS vor allem eine spektakuläre Publikumsmesse. Wirtschaftlich mindestens ebenso interessant ist aber die parallel stattfindende Fachmesse.
Im Marshall-Haus entsteht 2026 erneut ein eigener B2B-Online-Bereich. Dort treffen Plattformbetreiber, Agenturen, Zahlungsdienstleister, Produzenten und Creator zusammen. Angekündigt sind Panels, Fachvorträge, Workshops, Networking-Formate und das Fansite Meet-up.
Diese Entwicklung ist für das Verständnis der modernen VENUS wichtig. In den 1990er-Jahren bestimmten Filmproduktion, VHS beziehungsweise DVD, Erotikshops und klassische Vertriebswege die Branche. 2026 dreht sich ein beträchtlicher Teil des Geschäfts um Creator-Monetarisierung, Fansites, Streaming, Payments, Social Media, Affiliate-Marketing, Rechteverwaltung und zunehmend auch künstliche Intelligenz.
Wie stark dieser Bereich geworden ist, zeigte bereits 2025: Beim Fansite Meet-up wurden mehr als 30 internationale Speaker angekündigt. Unternehmen und Plattformen wie Pornhub, Chaturbate, OnlyFans, 4based, Loyalfans, Maloum, Legal-Fans, GloryPay, Darkfans und Modelsearcher diskutierten unter anderem über KI, Monetarisierung, Mental Health, Community Building, Anti-Piracy, Payment und Agenturstrategien.
2026 wird dieser Kurs fortgesetzt. Das B2B-Dauerticket kostet derzeit 120 Euro, ein B2B-Tagesticket 30 Euro. Creator zahlen für ihr spezielles Vier-Tage-Ticket 100 Euro, ein Creator-Tagesticket kostet ebenfalls 30 Euro. Die Online-Registrierung soll am 12. Oktober 2026 um 19 Uhr schließen.
Tipps für Erstbesucher

Messehallen Berlin / Palais am Funkturm ( Foto: Fred Romero, CC-BY-2.0 )
Wer zum ersten Mal zur VENUS fährt, sollte genügend Zeit einplanen. Mehr als 20.000 Quadratmeter Messefläche, Shows, Meet-and-Greets und mehrere Themenbereiche lassen sich nicht sinnvoll in zwei Stunden abhaken. Freitag und Samstag bieten mit Öffnungszeiten bis 21:30 Uhr die längsten Messetage; Donnerstag und besonders Sonntag dürften dagegen für Besucher interessant sein, die von den angebotenen Gruppentickets profitieren möchten.
Große Rucksäcke und Taschen über ungefähr 30 Zentimeter dürfen nicht mit in den Veranstaltungsbereich und müssen vorher an der Garderobe abgegeben werden. Dabei ist Vorsicht angesagt: Die Garderobe liegt außerhalb des eigentlichen Ticketbereichs und ein Tagesticket verliert laut Veranstalter beim Verlassen des Bereichs seine Gültigkeit. Eigene Speisen und Getränke dürfen ebenfalls nicht mitgebracht werden.
Für Fotografen gelten ebenfalls klare Regeln. Die Bühnenshows dürfen grundsätzlich fotografiert und gefilmt werden. An Ausstellerständen ist vorher die Zustimmung des Ausstellers erforderlich – und andere Besucher dürfen selbstverständlich nur mit deren ausdrücklichem Einverständnis aufgenommen werden. Große professionelle Ausrüstung, zusätzliche Objektive, Stative oder Leitern sind eingeschränkt beziehungsweise nicht erlaubt.
Die Messe ist rollstuhlgerecht zugänglich. Begleitpersonen von Menschen, deren Schwerbehindertenausweis das Merkzeichen „B“ trägt, erhalten freien Eintritt.
Bei der Anreise ist der öffentliche Nahverkehr meist die einfachste Variante. Gut erreichbar sind unter anderem U Theodor-Heuss-Platz, U Kaiserdamm, S Messe Nord/ICC und S Messe Süd sowie verschiedene Busverbindungen rund um Messegelände und Haus des Rundfunks.
Fazit: Die VENUS 2026 steht zwischen Tradition und Creator-Zeitalter
Die VENUS hat in fast drei Jahrzehnten erstaunlich viele technologische und gesellschaftliche Veränderungen überstanden. Sie begann 1997 in einer Welt aus Videokassetten, Magazinen und klassischen Filmstars, erlebte DVD, Internetvideo und Webcam-Boom, integrierte Social Media und Fansites und steht heute zwischen Creator Economy, künstlicher Intelligenz, smarten Produkten, Fetischkultur und digitalem Entertainment.
Genau diese Mischung dürfte die 29. VENUS Berlin vom 22. bis 25. Oktober 2026 erneut interessant machen. Der klassische Messebesucher findet weiterhin Shows, Shops, Stars und Fan-Momente. Gleichzeitig ist die Veranstaltung inzwischen ein Schaufenster dafür, wie stark Digitalisierung, Selbstvermarktung und neue Technologien die Adult-Branche verändert haben.
Mit Micaela Schäfer, Shaiden Rogue, Lia Engel, Calea Toxic, Mika Nox, SallyDinosaur und Jenny Stella stehen bereits sieben prominente Markenbotschafterinnen fest. Große Plattformen wie Chaturbate, StripChat, BongaCams, CAM4, VISIT-X/VXMODELS, MyDirtyHobby und DarkFans sind angekündigt, ebenso Marken und Anbieter aus Toys, Fetisch, Lifestyle und Entertainment. Kinky VENUS, LGBTQ+-Angebot, Shows, Workshops und der B2B-/Creator-Bereich bilden den programmatischen Rahmen.
Was noch fehlt, ist vor allem das, worauf viele Fans besonders warten: die vollständigen Stand-Line-ups, zusätzlichen Stars, konkreten Meet-and-Greet-Zeiten und das endgültige Bühnenprogramm. Erfahrungsgemäß dürfte sich diese Liste in den letzten Wochen vor der Messe noch erheblich füllen.
Stand der Recherche: 8. August 2026. Angaben zu Preisen, Ausstellern, Künstlern und Programm können vom Veranstalter bis zur Messe noch geändert oder ergänzt werden.
Tickets zur VENUS Erotikmesse 2026 gibt es bereits hier zu bestellen:

